EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion

Zudem beklagte er das Versagen der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus: „Anstatt der Stimme des Evangeliums für den Frieden Gehör zu verschaffen, ließen sich, wie wir mit Trauer und Entsetzen bekennen müssen, auch viele fehlgeleitete Vertreter der Evangelischen Kirche auf die propagandistische und auch auf die kirchendiplomatische Unterstützung des Vernichtungskrieges ein.“ Der bayerische Landesbischof schrieb weiter: „Uns bleibt nur die innige Bitte um Vergebung für die Schuld unseres Volkes und unserer Kirche, unserer Väter und Vorväter, angesichts der Schwere der Taten, derer wir heute gedenken. Dankbar sehen wir auf die Zeichen der Versöhnungsbereitschaft, die wir von unseren Brüdern und Schwestern aus der Russisch-Orthodoxen Kirche im Rahmen unserer langjährigen ökumenischen Partnerschaft erhalten haben.“

Im Zuge des Eroberungs- und Vernichtungskrieges durch Nazi-Deutschland starben bis 1945 in der Sowjetunion schätzungsweise 27 Millionen Menschen, darunter 14 Millionen Zivilisten.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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