Evangelische Missbrauchsstudie wird im Januar veröffentlicht

Die Studie soll Strukturen und Muster sexualisierter Gewalt und Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche offenlegen. Ziel ist eine Gesamtanalyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen, die sexualisierte Gewalt begünstigen und ihre Aufarbeitung erschweren.

Bislang sind für den Bereich der EKD keine genauen Zahlen über Fälle von sexualisierter Gewalt bekannt. Nach dem Bericht von „Christ & Welt“ stellten bis Ende 2022 858 Menschen einen Antrag auf Anerkennungsleistungen bei der EKD. Die Dunkelziffer von Betroffenen dürfte deutlich höher sein. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hatte 2018 die sogenannte MHG-Studie zu Fällen sexualisierter Gewalt in den eigenen Reihen veröffentlicht.

An dem unabhängigen Forschungsverbund ForuM sind neben der Hochschule Hannover die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, die Bergische Universität Wuppertal, die Freie Universität Berlin, das Institut für Praxisforschung und Projektberatung München, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim sowie die Universität Heidelberg beteiligt.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
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Dieser Beitrag verfällt am 4. April 2024.

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