Evangelische Akademien warnen vor Rechtsextremismus

Zudem müssten Menschen besser politisch gebildet werden, heißt es in der Stellungnahme. So könnten Bürgerinnen und Bürger befähigt werden, die Untauglichkeit rechter Rezepte zur Problemlösung zu erkennen. Bei der Wahl am 9. Juni komme es darauf an, dass Demokraten und EU-Befürworter die Mehrheit erhielten. Dabei zähle jede Stimme, betonten die Akademiedirektoren mit Blick auf hohe Umfragewerte der AfD.

Die Direktorin der Evangelischen Akademie zu Berlin, Friederike Krippner, warnte, Rechtsextremisten spielten ein doppeltes Spiel. Sie präsentierten sich als antibürgerlich und staatsfern. Einmal an die Macht gekommen, würden sie den Staat zur Beute machen und dessen Institutionen umbauen. Zugleich suchten sie den Anschluss an bürgerliche Kräfte. Im EU-Parlament könnten sie als Mitglieder konservativer Fraktionen ihre Agenda Stück für Stück vorantreiben.

Der Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen, Sebastian Kranich, beklagte eine „schleichende Normalisierung von Themen und Taktik der extremen Rechten“. Eine hasserfüllte Sprache und verbale Drohungen mündeten in Gewalt gegen demokratische Politikerinnen und Politiker.
 

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Dieser Beitrag verfällt am 15. November 2024.

Schreibe einen Kommentar